WSD 25.04.2018

W.S.D. International Lecture:
Trauma, indirekte Traumatisierung und Traumabewältigung: Wie Helfer im Umgang mit traumatisierten Geflüchteten unterstützt werden können

Die Bilder des Syrien-Kriegs sind überall präsent: zerstörte Städte und Dörfer, verwundete und getötete Menschen, weinende und trauernde Kinder und Frauen. Wer dieses Leid hautnah sehen und miterleben muss, ist für das Leben gezeichnet. Kriegstraumatisierungen sind so schwerwiegend, weil sie über Generationen hinweg anhalten und nicht nur den Traumatisierten selbst, sondern unter Umständen auch das familiäre und soziale Umfeld extrem belasten. Im Umgang mit Kriegstraumatisierten bedarf es einer besonderen Sensibilität und Stabilität, die man sich nur mit professioneller Unterstützung aneignen kann.

Dr. Michal Finklestein vom Zefat Academic College in Israel wird am 25. April in einer International Lecture im Rahmen der öffentlichen Veranstaltungsreihe Wissen.Schafft. Dialog. über ihre Erfahrungen mit der Betreuung kriegstraumatisierter Syrer berichten. In ihrem englischsprachigen Vortrag, der konsekutiv ins Deutsche übersetzt wird, thematisiert sie die besondere Problematik der Kriegstraumatisierung und zeigt Bewältigungsstrategien im Umgang damit auf.

Ansprechpartnerin im ZZHH: Dr. Agnes Kriszan, 05531-126 280 oder agnes.kriszan@hawk.de