Beirat des ZZHH

Prof. Dr. Klaus Töpfer ist neuer Beiratsvorsitzender des Zukunftszentrums Holzminden-Höxter (ZZHH)

 

Der Beirat des Zukunftszentrums Holzminden-Höxter (ZZHH) hat zum ersten Mal getagt. Um Geschäftsführer Jens Ibendorf und das Team des ZZHH versammelten sich im Holzmindener Weserhotel Schwager namhafte Personen aus Wissenschaft, Wirtschaft, Verwaltung und Politik, mit dem Ziel, die regionale Entwicklung der Oberweser-Region maßgeblich voran zu treiben und die beiden Träger-Hochschulen des ZZHH, die Hochschule Ostwestfalen-Lippe (OWL) und die HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst, Hildesheim/Holzminden/Göttingen, bei diesem zukunftsorientierten Bestreben tatkräftig zu unterstützen.

Beirat des Zukunftszentrums Holzminden-Höxter

Beirat, Direktorium und Mitarbeiter/innen des ZZHH: (v.l.n.r.)Dr. Ulrich Stiebel, Prof. Dr. Alexandra Engel, Prof. Dr. Klaus Maas, Dr. Oliver Hermann, Prof. Dr. Ulrich Harteisen, Dr. Olaf Peterschröder, Jens Ibendorf, Prof. Dr. Klaus Töpfer, Prof. Dr. Wolfgang Viöl, Angela Schürzeberg, Prof. Dr. Ulf Hahne, Karen Büttner, Friedhelm Spieker, Prof. Dr. Ulf Hahne, Prof. Dr. Stephan Beetz, Alexander Fischer, Jürgen Daul und Esma Vurgun

Prof. Dr. Klaus Töpfer, Exekutivdirektor des Institute for Advanced Sustainability Studies e.V. (IASS) und frisch gewählter Beiratsvorsitzender, erhofft sich von dem Zukunftszentrum, dass die Impulse bis in die Bevölkerung hinein gehen und ein gemeinsames Regionalbewusstsein entsteht, das aktuell nicht vorhanden sei. „Die Trennung durch die Weser ist nicht Gott gegeben, sondern kann anders ausgefüllt werden“, betont der gebürtige Höxteraner und Ehrenbürger der Stadt und unterstützt damit die überregionalen Kooperationsbestrebungen.

Dr. Ulrich Stiebel, Mitglied des Aufsichtsrats der STIEBEL-ELTRON-Gruppe mit Sitz in Holzminden, wünscht sich, dass durch das Zukunftszentrum die Infrastruktur trotz des demografischen Wandels weitestgehend erhalten bleiben kann, damit auch neue Mitarbeiter/innen in die Region ziehen und Krankenhäuser, Schulen und Vereine vorfinden. Deshalb möchte er aktiv im Beirat mitwirken.

„Es gibt deutliche Parallelen“, sagt Dr. Stephan Beetz, Professor für Soziologie und Empirische Sozialforschung an der Hochschule Mittweida, und kam gerne der Berufung in den Beirat nach. Auch in Sachsen stelle man sich in seiner Hochschule die Frage, wie man sich in der ländlichen Region besser verorten und auf regionale Entwicklungsprozesse einwirken könne.
„Die zweite Herausforderung ist die spannende Zusammensetzung des Beirates aus den Bereichen Kommunalpolitik, Wissenschaft und Wirtschaft, die zwar naheliegend ist, aber in der Praxis gar nicht so einfach“, so Beetz.

„Als Auftrag aus dem Beirat nehme ich mit, zu schauen, wie man die gemeinsame Region Holzminden-Höxter stärker zusammen bringen kann, und zu analysieren, welche Potentiale bereits vorhanden sind“, so Ibendorf. Auch der Wunsch, die Bürger/innen in diesen aktiven Veränderungsprozess mit einzubeziehen, sei ein großes Anliegen des Beirates gewesen.

Dr. Oliver Herrmann, Präsident der Hochschule Ostwestfalen-Lippe, und Prof. Dr. Wolfgang Viöl, Vizepräsident der HAWK, überreichten im Anschluss an die erste Sitzung die Ernennungsurkunden an folgende Beiratsmitglieder:

Prof. Dr. Klaus Töpfer, Prof. Dr. Stephan Beetz, Dr. Ulrich Stiebel, Prof. Dr. Ulf Hahne (Professor für Ökonomie der Stadt- und Regionalentwicklung, Universität Kassel), Landrat Kreis Höxter Friedhelm Spieker, Landrätin Landkreis Holzminden Angela Schürzeberg, Bürgermeister Stadt Höxter Alexander Fischer, Bürgermeister Stadt Holzminden Jürgen Daul. Es fehlten: Prof. Dr. Martina Löw (Fachgebietsleitung Planungs- und Architektursoziologie, TU Berlin) und Dr. Reiner Klingholz (Vorstand des Berliner Institutes für Bevölkerung und Entwicklung).