H!ER gestalten

Das Projekt H!ERgeblieben ist nach zwei Jahren im Januar 2018 ausgelaufen. Die wissenschaftlichen Erknntnisse wurden in verschiedenen nationalen und internationalen Tagungen weit über die Grenzen der Region hinaus getragen. Mit den wichtigen Akteuren aus Jugendarbeit, Bildung und Berufsorientierung ist das ZZHH im Gespräch, um gemeinsam über die Optimierung der Situation für die Jugendlichen zu beraten.

Eine der zentralen Erkenntnisse der Studie ist, dass Jugendlichen die Region vor allem wegen der sozialen Bindungen und der Einbindung in die Gemeinschaft schätzen und viele sich deshalb dazu entscheiden im ländlichen Raum zu bleiben. Das Thema Einbindung und Beteiligung von Jugendlichen hat in heutigen Regionalentwicklungskonzepten auch einen wichtigen Stellenwert. Trotzdem etablieren sich Formate für die Beteiligung von Jugendlichen an politischen Entscheidungen aber auch an gesellschaftlichen Prozessen nicht selbstverständlich. Dieser Umstand war Anlass für das Folgeprojekt H!ER gestalten, das seit Februar 2018 bis Ende 2019 durch das Projektteam durchgeführt wird. Im Rahmen des Projektes sollen zunächst die Einstellungen der wichtigsten Akteure (Jugendliche, Politik, Verwaltung, Regionalentwicklung, Soziale Arbeit) erhoben werden um darauf aufbauend regional angepasste Pertizipationsformate für Jugendliche zu entwickeln.

H!ER gestalten führt das ZZHH in Kooperation mit dem Praxispartner Projekt Begegnung gGmbH durch. Das Projekt Begegnung ist seit mehreren Jahrzehnten als freier Träger der Sozialen Arbeit in der Region präsent und bringt daher die Netzwerke und praktische Expertise in das Forschungsprojekt ein. Gleichzeitig bindet es Jugendliche in einem praktischen Projektbaustein über handwerkliche und erlebnispädagigische Ansätze ein und thematiesiert dabei das bereits im Projekt H!ERgeblieben als bedeutsam herausgearbeitete Thema der regionalen Identität.

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