»Der letzte Landsberger« veröffentlicht

Stellten gestern »Der letzte Landsberger« vor (v.l.): Jan Schametat (ZZHH), Ernst Würzburger, Marlies Grebe (Heimat und Geschichtsverein)

Am gestrigen Mittwoch dem 12.05. wurde Ernst Würzburgers »Der letzte Landsberger« veröffentlicht. Das ZZHH organisierte die Veranstaltung in Kooperation mit dem Heimat und Geschichtsvberein für den Landkreis Holzminden e.V. und dem Verlag Jörg Mitzkat. Ernst Würzburger widmet sich in seinem jüngsten Forschungsprojekt einem spannenden aber auch sehr heiklen Thema der jüngsten Vergangenheit. Am Beispiel des SS-Mannes und Adjutanten des Konzentrationslagers Buchenwald, Hans Schmidt, zeigt Würzburger wie sich die Beurteilung der Kriegsverbrecherprozesse in der Adenauer Ära verändert hat. Nachdem die Nürnberger Prozesse und die verhängten Strafen gegen die Führungsriege des NS-Regimes von der Bevölkerung allgemein akzeptiert wurden, stießen die Nachfolgeprozesse in breiten Kreisen auf Skepsis und Ablehnung. Der Autor macht sich mit seinem neusten Werk  erneut um die Aufarbeitung regionalhistorischer Ereignisse verdient und leistet zudem einen wichtigen Beitrag zur Erinnerungskultur. Jan Schametat vom ZZHH stellte fest, dass „Vergangenheitsbewältigung auch immer eine Voraussetzung für gelingende Zukunftsgestaltung ist“. Ein guter Grund dafür dieses Projekt seitens des Zukunftszentrums zu unterstützen. Marlies Grebe vom Heimat und Geschichtsverein würdigte in ihrer Laudatio das langjährige Engagement Würzburgers und gab einen spannenden Einblick in seine Vita.

Das Buch ist erschienen im Verlag Jörg Mitzkat. Nähere Infos finden Sie hier >>>